Verpackung & Aufbewahrung von Spielmaterial in Brettspielen

Tipps zur Vermeidung von verlorenem Spielmaterial

Spielmaterial verpacken in DruckverschlussbeutelIch selbst verpacke nahezu jedes Spielmaterial in Druckverschlussbeuteln, bevor es in die Schachtel kommt. Spielkarten habe ich früher mit einem Gummi fixiert. Diese werden aber mit der Zeit porös und lösen sich auf. Deshalb verpacke ich heute auch Karten in diese kleinen, überaus praktischen Zip-Tütchen. Das hat den weiteren Vorteil, dass das Material damit gleich die für nächste Partie vorsortiert ist.
Druckerschlussbeutel gibt es für wenig Geld in allen möglichen Größen. Sie werden meist in 100er Packs angeboten.

1-2 Größen reichen in der Regel völlig aus, um viele Spiele ordentlich sortiert zusammenpacken. Ich mag die 80×120 mm großen Beutel am liebsten. Aber auch die Größen 100×150 mm und 70×100 mm sind oft praktisch. Bei modernen Spielen legen die Hersteller oft schon ausreichend Druckverschlussbeutel bei.

 Größe 70×100 mm  Größe 80×120 mm  Größe 100×150 mm
70×100 mm Druckverschlussbeutel bei Amazon 80×120 mm Druckverschlussbeutel bei Amazon 100×150 mm Druckverschlussbeutel bei Amazon

Ältere Spiele dagegen haben oft einen Plastikeinsatz. Dort kann das Spielmaterial – manchmal mehr, manchmal weniger gut – verstaut werden kann. Wenn das sich das Material trotz Plastik-Einsatz in der Schachtel umherbewegen kann, trenne ich mich recht schnell vom sperrigen Einsatz. Ich hasse es, wenn mir beim Öffnen der Schachtel schon Teile entgegenfliegen. Ich habe bestimmt schon dutzende Plastik-Einsätze entsorgt. Und  nur, um dann sauber in Druckverschlussbeutel umzupacken.

Druckverschlussbeutel alleine sind aber nur die halbe Miete. Die andere Hälfte ist ein wenig Disziplin. Deshalb habe ich bei meinen Kindern eine Goldene-Spielregel eingeführt:

Die goldene Regel

in unserer Familie lautet die goldene Regel: Nach dem Spielen wird das Spiel erst sauber eingeräumt, bevor wir irgendetwas anderes machen. Beim Einräumen zählen wir nach, dass auch alles Material in die Druckverschlussbeutel eingepackt wird. Erst wenn alles Material in der Schachtel ist und die Schachtel geschlossen ist, fangen wir an zu überlegen, was wir als Nächstes spielen. Das fällt gerade Kindern am Anfang schwer, ist aber mit ein wenig Erziehungsarbeit machbar. Unsere Kinder mussten auch erst begreifen lernen dass unsere (sehr vielen) Gesellschaftsspiele „Heiligtümer“ sind. Sie müssen gehegt und gepflegt werden. Unsere Kinder dürfen „meine“ Spiele nur ausleihen, wenn sie sich an die goldene Regel halten.

Dank Druckverschlussbeutel und dieser goldenen Regel konnte ich meine Ersatzteilbestellung bei den Spielverlagen um 80 % reduzieren !

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10 Gedanken zu „Verpackung & Aufbewahrung von Spielmaterial in Brettspielen

  1. Avaganza

    Liebe Simone,

    super Tipps! …ehrlich gesagt bin ich immer am Suchen von irgendwelchen Teilen … weil meine Kids immer irgendwas rausnehmen oder woanders hinlegen. Ich werde das mit den Beuteln mal ausprobieren :-)!

    Liebe Grüße aus Wien
    Verena

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  2. Julia

    Vielen Dank für deinen tollen Beitrag. Egal ob Puzzle, Brett- oder Kartenspiel. Irgendwas fehlt immer. Auf die Idee mit den kleinen Beutelchen bin ich gar nicht gekommen. Dein Blog ist in meinem Reader gelandet. Sehr informativ!

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    1. Simone Beitragsautor

      Liebe Julia,
      Es freut mich, wenn ich helfen konnte. Vielen Dank für Deinen netten Kommentar!
      Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mich wieder besuchst.
      Verspielte Grüssle, Simone

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  3. Jasmin

    Da wir noch keine Kinder haben, verschwinden seltenst Teile. Jedoch habe ich beim letzten Elterlichen Besuch meine Kinder- und Jugendspiele mitgenommen und mein Mann war ganz überrascht das nirgends Teile fehlten… Mir gefällt Deine Variante mit den Zip-Bags echt gut, so kann man echt Verluste eindämpfen.

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  4. Platz-nehmerin

    So eine einfache Idee, dran denken muss man halt, gell. Bei mir sind weniger die Spiele als die Puzzles betroffen. Doch ist es wirklich schon passiert, dass von Seiten des Herstellers nicht alles dabei war. Nicht immer sind es die Katerbuben oder meineeine. Die Kater spielen nämlich sehr gerne mit meinen Puzzles.
    Danke für den Tipp

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    1. Simone Beitragsautor

      Liebe Platz-Nehmerin,
      ich puzzle wenig, seitdem meine Jungs meinen, daß sie dafür zu alt sind. Aber wir haben damals auch die Puzzelteile is Zop-Tütchen verpackt. wir habe neinfach eine größere Tüte gewählt… bis ca. 200 Teile ist das kein Problem. Ich denke aber, wen du große puzzels machst (>1000 Teile), dann wirst du nicht jedesmal ein- und ausräumen? Die Freunde, die ich kenne, die an großen Puzzles bauen, haben ihre Teile in Plastik-Schälchen und einen großen Tisch, der nur fürs Puzzeln benutzt wird. Die haben aber auch keine Katzen. Verspielte Grüßle, Simone

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  5. Sandra | Zart wie Federblümchen

    Guten Abend meine Liebe.
    Das ist wirklich eine tolle Idee mit den Druckverschlussbeuteln, darauf bin ich gar nicht gekommen. 🙂 Ich habe das im übrigen auch versucht, meinen Kindern beizubringen das sie erst das eine Spiel wieder einpacken und dann ein anderes beginnen. Klappt beim Großen gut, bei den anderen nicht aber die sind wohl noch zu klein.

    Ich werde aber dranbleiben und mir deinen Artikel zu Herzen nehmen.

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    1. Simone Beitragsautor

      Hallo Sandra,
      stimmt schon, ein wenig „Erziehungsarbeit“ ist da schon nötig. Das war bei meinen Jungs anfangs auch so. Aber es ärgert sie ja selbst, wenn das nächste mal wieder wichtige Teile fehlen. Von daher verstehen auch Kinder recht schnell, das richtiges Aufräumen bei Spielen ganz wichtig ist.
      Verspielte Grüssle, Simone

      Antworten

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